Dmytro meint, dass er vor dem Krieg keine Ärzt*innen kannte.
„Ohne den Krieg hätte ich keine Chance gehabt, Yulia kennenzulernen“, meint er.
Dmytro und Yulia sagen beide, dass sie trotz der Risiken weiterhin in den mobilen Gesundheitsteams mitarbeiten werden, solange ihre Dienste gebraucht werden.
Sie erklären übereinstimmend, dass die behandelten Menschen ihre Motivation seien, niemals aufzugeben.
„Sie verlieren nicht die Hoffnung, sie leben weiter. Und wenn du diese Menschen ansiehst und denkst, dass sie die Hoffnung nicht verlieren – kannst du sie ganz sicher nicht verlieren“, meint Yulia.
Die mobilen Kliniken haben 497 Missionen durchgeführt und schätzungsweise 20.000 Menschen erreicht.
Seit Februar 2022 waren über 14 Millionen Menschen in der Ukraine gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen. Mehr als 1.500 Gesundheitseinrichtungen wurden angegriffen. Gesundheitspersonal und Patient*innen wurden dabei vertrieben, verletzt oder getötet.
Trotz der gewaltigen Herausforderungen leisten diese mobilen Teams weiterhin medizinische Versorgung für die Menschen, die sie am dringendsten brauchen, und sie bleiben die einzige Verteidigungslinie der Ukraine gegen die Ausbreitung tödlicher Krankheiten.