Und diese Investitionen bewirken noch mehr.
Durch die Ausbildung des Gesundheitspersonals, die Verbesserung der Diagnostik und die Erhöhung der Zuverlässigkeit der Lieferketten werden ganze Gesundheitssysteme gestärkt. Auf diese Weise wird die Krisenresilienz der Länder erhöht. Durch stärkere nationale Systeme sind sie besser gerüstet, große gesundheitliche Bedrohungen und Notlagen eigenständig zu bewältigen, und sind nicht so stark auf Hilfe von außen angewiesen.
„Unsere Bevölkerung hatte keine Kenntnisse im Umgang mit Malaria-Problemen. Die Kampagne hat das geändert“, meint Danka Sule, Programm-Manager beim Malaria Elimination Program im Bundesstaat Kaduna. „Wir haben die Absicht, unsere Methoden weiter zu verbessern, sodass der Bundesstaat diese Maßnahme eigenverantwortlich durchführen kann.“
Eine von Tausenden von Gesundheitshelfer*innen, die von Tür zu Tür gingen, SMC verabreichten und Familien Abholkarten für Moskitonetze aushändigten, war Shifawu Abdulkarim. Sie wurde vor 12 Jahren zur kommunalen Gesundheitshelferin ausgebildet – im selben Jahr wurde sie Mutter. Sie sagt, dadurch sei ihre Motivation entstanden, andere Kinder zu schützen.