Malaria bleibt eine enorme Herausforderung für die globale Gesundheit, die insbesondere für schwangere Frauen und jüngere Kinder in Subsahara-Afrika gravierende Folgen hat.
Weltweit stirbt jede Minute ein Kind an Malaria.
Ist eine schwangere Frau mit Malaria infiziert, kann ihr Baby mit starkem Untergewicht zur Welt kommen. Dies führt zu gesundheitlichen Komplikationen und sogar zum Tod. Im Jahr 2022 wurde die Krankheit bei schätzungsweise 12,7 Millionen schwangeren Frauen in Afrika (d. h. bei jeder Dritten) diagnostiziert.
Hinzu kommt, dass sich Malaria rasch verändert. So entstehen neue Bedrohungen für die am stärksten gefährdeten Menschen und neue Herausforderungen für all jene, die gegen die Krankheit kämpfen.
Der Klimawandel verursacht verheerende Überschwemmungen, Niederschläge und steigende Temperaturen – beste Voraussetzungen dafür, dass sich Malaria in neuen Regionen ausbreitet und die Fallzahlen in die Höhe schnellen. Moskitos sind inzwischen an vielen Orten weltweit resistent gegen Insektizide, die folglich nicht mehr den einstigen Schutz bieten.
Um diesen todbringenden Entwicklungen der Krankheit entgegenzuwirken, arbeitet der Globale Fonds eng mit Partnerorganisationen zusammen, um neue Instrumente und Innovationen zu entwickeln, zu finanzieren und umzusetzen.
Kamerun steht im Mittelpunkt dieser Entwicklung und nutzt die neuesten lebensrettenden Instrumente für Gegenmaßnahmen und baut auf den Fortschritten der letzten zehn Jahre auf.