Nachdem Celina und ihre Kinder 10 Tage Zuflucht in der Schule gefunden hatten, kehrten sie nach Hause zurück und mussten feststellen, dass ihr gesamtes Hab von einer Schlammschicht bedeckt und vom Wasser ruiniert war. Die Ernte der Familie war vernichtet worden.
In der gesamten Gegend standen Wassertümpel – der perfekte Nährboden für Moskitos, die Malaria übertragen. Dann wurden Menschen schwer krank. Auch die beiden kleinen Töchter von Celina waren betroffen.
„Wir hatten keine Moskitonetze. Wir flohen nur vor dem Wasser in unsere Häuser“, erklärte sie. „Ich wollte die Wahrheit nicht glauben. Aber als ich im Krankenhaus ankam, sah ich, dass es Malaria war.“
Die Nachricht, dass ihre beiden Töchter Malaria hatten, versetzte Celina in Schrecken. Nur sechs Monate, bevor sie der Zyklon traf, kam ihr 35-jähriger Mann Maxaieie spät von der Arbeit nach Hause und hatte Fieber. Kaum 24 Stunden später wurde er positiv auf Malaria getestet und starb.
„In diesem Moment erkannte ich, dass ich jetzt allein bin. Ich bin Vater und Mutter für meine Kinder. Ich begann, auf dem Feld zu arbeiten [Feldfrüchte zu ernten], um meine Kinder zu ernähren“, berichtet sie.