Das System beginnt in Gemeinden mit Gesundheitspersonal, das direkten Patientenkontakt hat, wie der leitenden Pflegekraft Basoki Ipeke in Kimpoko. Die Stadt liegt 50 Kilometer nördlich von Kinshasa am Fluss Kongo.
Vor etwa 18 Monaten wurde Ipeke in der Nutzung einer digitalen Anwendung geschult, mit der Daten über neue Fälle von Infektionskrankheiten zusammengestellt werden, die von kommunalen Gesundheitshelfer*innen und Kliniken aus dem gesamten Gesundheitsbezirk Kimpoko erhoben werden.
Ipeke benutzt ein Mobiltelefon oder Tablet, um die Daten zu erheben, zu verschlüsseln und den Provinzbehörden zu übermitteln. Dort werden sie mit den Daten aus anderen Gesundheitsbezirken zusammengeführt, bevor sie an die nationalen Gesundheitsbehörden im Early Alert Room gesendet werden.
Dieser Prozess wird landesweit in Hunderten von Gesundheitsbezirken wiederholt.
„Seit dem Ausbruch der Mpox hatten wir drei Verdachtsfälle“, erklärt Ipeke. „Sobald kommunale aufsuchende Sozialarbeiter*innen die Symptome sehen, kommen sie und benachrichtigen mich.“
Ipeke sorgt dann dafür, dass der Patient oder die Patientin ins Krankenhaus kommt, und meldet den neuen Fall mit seinem Mobiltelefon oder Tablet über das digitale System.